Kurzporträts : Die Molekülmacher

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Richard Heck wird 1931 in Springfield, Massachusetts geboren. Er studiert in Los Angeles. Als Postdoc forscht er auch an die ETH Zürich. Nach einer Anstellung bei der Chemiefirma Hercules geht Heck 1971 an die Universität von Delaware in Newark. Dort bleibt er bis zu seiner Pensionierung 1989. Danach gibt er die Forschung auf: „No more chemistry!“, sagte er dpa. Er zog nach Florida und lebt heute auf den Philippinen.

Ei-ichi Negishi wird 1935 in Changchun geboren. Die chinesische Stadt war damals von Japan besetzt. Nach dem Chemiestudium in Tokio geht er zunächst zur Chemiefirma Teijin, wechselt aber bald darauf an die Universität von Pennsylvania in Philadelphia, wo er 1963 seine Promotion abschließt. Drei Jahre später begann er seine Forschungen zu Kohlenstoffbindungen an der Purdue- Universität in West Lafayette im US-Staat Indiana.

Akira Suzuki, ebenfalls Japaner, wird 1930 in Mukawa geboren. 1959 erhält er den Doktortitel an der Universität Sapporo. Von 1963 bis 1965 arbeitet er als Postdoc mit dem späteren Nobelpreisträger Herbert Brown an der Purdue- Universität – wie es auch Negishi tat. Anschließend kehrt Suzuki an die Universität Sapporo zurück, wo er bis zur Pensionierung im Jahr 1994 bleibt. Bis 2002 arbeitet er an zwei japanischen Privatunis.

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