Wissen : Länder diskutieren Bachelor

Nach dem studentischen „Bildungsstreik“ vom Sommer diskutieren die Länder nun, wie die Studiensituation verbessert werden kann. Die Kultusminister nähmen die Kritik der Studierenden auf, sagte Erich Thies, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK) auf Anfrage. Beim Treffen der KMK am 15. Oktober in Waren an der Müritz werde man gegebenenfalls die Eckpunkte der Länder zu den gestuften Studiengängen Bachelor und Master überprüfen.

Viele Studierende beklagen im Bachelor eine zu hohe Prüfungslast, gedrängte Stundenpläne und die fehlende Anerkennung von Studienleistungen an anderen Hochschulen. Diese Mängel gehen allerdings nicht auf Vorgaben der KMK zurück, sondern auf die Umsetzung der Reform durch die Hochschulen. Die KMK könnte sich nun auf Instrumente einigen – Zielvereinbarungen in Hochschulverträgen, Vorgaben in den Hochschulgesetzen – mit denen die Hochschulen dazu gebracht werden können, mehr Flexibilität zu schaffen. So könnten sie häufiger von der schon bestehenden Möglichkeit Gebrauch machen, auch sieben- oder achtsemestrige Bachelorstudiengänge aufzulegen. akü

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