Wissen : Leibniz-Preise:Berlin geht leer aus

Die neuen Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am gestrigen Donnerstag in Bonn vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2014 zuerkannt. Sie waren aus 129 Vorschlägen ausgewählt worden. Ein Berliner ist in diesem Jahr nicht unter den Preisträgern. Neun der Ausgezeichneten erhalten je ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro, zwei Wissenschaftler teilen sich einen Preis zur Hälfte mit je 1,25 Millionen Euro. Das Geld können die Preisträger bis zu sieben Jahre lang für ihre Forschung verwenden. Verliehen werden die Preise am 12. März 2014 in Berlin.

Die Preisträger: Artemis Alexiadou, Linguistik, Universität Stuttgart; Armin von Bogdandy, Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg; Andreas Dreizler, Verbrennungsforschung, Technische Universität Darmstadt, und Christof Schulz, Verbrennung und Gasdynamik, Uni Duisburg-Essen; Nicole Dubilier, Marine Ökologie, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie Bremen und Uni Bremen; Leif Kobbelt, Informatik/Computergrafik, RWTH Aachen; Laurens Molenkamp, Experimentelle Festkörperphysik, Universität Würzburg; Brigitte Röder, Neuropsychologie, Universität Hamburg; Irmgard Sinning, Strukturbiologie, Universität Heidelberg; Rainer Waser, Materialwissenschaft, RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich; Lars Zender, Hepatologie/Onkologie, Uniklinikum Tübingen. Tsp

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