Wissen : Leibniz will enger an Unis rücken Gemeinschaft lobt Schavans Vorstoß

Die Leibniz-Gemeinschaft, der 86 außeruniversitäre Institute angehören, lobt den Vorstoß von Bundesbildungsministerin Annette Schavan zur Änderung des Grundgesetzes in der Wissenschaft. Dieser Schritt sei „notwendig, wenn auch noch nicht hinreichend“ um die deutschen Universitäten „international konkurrenzfähig zu machen“, heißt es in einer Erklärung. Zugleich warnt die Leibniz-Gemeinschaft aber vor „inhaltlichen Verengungen“ bei der Förderung durch den Bund – ein Hinweis an den Bund, sich nicht nur in Medizin, Naturwissenschaften und Technik zu betätigen.

Die Leibniz-Gemeinschaft kooperiert bereits jetzt mit den Universitäten, rund 300 Professoren wurden gemeinsam berufen. Mit der Änderung des Grundgesetzes könnten die Kooperationen aber noch enger werden, heißt es in der Erklärung, „bis hin zu gemeinschaftlich betriebenen Instituten auf Universitätsgeländen – ,Leibniz auf dem Campus’“. Dies sei gerade nach Auslaufen der Exzellenzinitiative im Jahr 2017 ein guter Weg, besonders erfolgreiche Exzellenzcluster zu verstetigen.

Wie berichtet will Schavan erreichen, dass der Bund ganze wissenschaftliche Einrichtungen an Hochschulen finanziell unterstützen kann. Ein entsprechender Gesetzentwurf liegt vor. akü

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