Wissen : Leibniz will wachsen

Die Leibniz-Gemeinschaft will die Schwerpunktbildung an ihren bundesweit 86 Forschungseinrichtungen vorantreiben. Unter anderem sollen die Institute in neuen Forschungsverbünden für fünf bis 15 Jahre interdisziplinär zusammenarbeiten und „zur Lösung aktueller, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Fragestellungen“ beitragen, beschloss die Leibniz-Gemeinschaft jetzt bei einer Mitgliederversammlung. Arbeitsfelder seien Bildungspotenziale, Biodiversität, historische Authentizität, nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung sowie Nanosicherheit.

Auch organisatorisch will die Forschungsorganisation wachsen. Geplant sei, bereits bestehende Einrichtungen auszubauen, neue aufzunehmen oder zu gründen, heißt es. Darüber hinaus sollten weitere „Wissenschafts-Campi“ in Kooperation mit Universitäten gegründet werden. Unter den seit 2009 gegründeten „Campi“ sind Bildung in Informationsumwelten (Tübingen) und Byzantinische Studien (Mainz), in Gründung ist etwa ein „Zentrum für europäische Sprachwissenschaften“ in Mannheim/Heidelberg. Beschlossen wurde auch der Ausbau der Leibniz-Geschäftsstelle, die Anfang des Jahres von Bonn nach Berlin umgezogen ist. Die Zahl der Beschäftigten in der Zentrale an der Chausseestraße (Mitte) soll bis 2014 von 40 auf 54 steigen. -ry

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben