Wissen : Lernen und Gedächtnis

„Bernstein-Preis“: 1,25 Millionen für HU-Biologen

Hennig Sprekeler, Biologe an der Humboldt-Universität, bekommt für seine Forschung zum Gedächtnis und zum Lernen den mit 1,25 Millionen Euro dotierten „Bernstein-Preis“, einen der weltweit höchstdotierten Förderpreise. Das teilte die Humboldt-Universität (HU) am Dienstag mit. Der „Bernstein-Preis für Computational Neuroscience“ wird zum sechsten Mal vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben. Er soll „herausragenden Nachwuchswissenschaftlern optimale Bedingungen für den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung“ bieten, heißt es in der Mitteilung.

Sprekeler untersucht, wie das Gehirn einerseits stabile Aktivität wie Erinnerungen erhalten und sich zugleich durch Lernvorgänge verändern kann. Störungen dieses Gleichgewichts spielen vermutlich bei Krankheiten wie Epilepsie und Schizophrenie eine wichtige Rolle. Sprekelers Forschungen zeigen, dass die Stabilisierung Einfluss auf den Lernvorgang selbst hat. Tsp

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