Medizin : Charité plant „Weltgesundheitsgipfel“

Eine Art „Heiligendamm für den Gesundheitssektor“ soll es sein, ein „G7 der Medizin“. Das jedenfalls schwebt Detlev Ganten vor, dem ehemaligen Vorstandvorsitzenden der Berliner Uniklinik Charité.

Gemeinsam mit seinem Nachfolger Karl Max Einhäupl stellte er am Dienstag Pläne für einen Berliner „Weltgesundheitsgipfel“ vor. Bei dem viertägigen Treffen im Oktober dieses Jahres wird es um die gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gehen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel die Auswirkungen der Klimaerwärmung für die Gesundheit, Fortschritte in der personalisierten Medizin und die Bedeutung des demografischen Wandels.

Schirmherren des Gipfels sind Angela Merkel und Nicolas Sarkozy. Unter den Teilnehmern sind aber nicht nur Gesundheits- und Forschungsminister aus zahlreichen Ländern, sondern auch hochrangige Vertreter der Industrie und zahlreicher Organisationen wie der Europäischen Kommission, der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation. Auch Wissenschaftler sind eingeladen. So sollen die Nobelpreisträger Harald zur Hausen und Luc Montagnier bereits zugesagt haben. (kkp)

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