Medizin : Wie Sport das Herz schützt

Wer regelmäßig Sport treibt, ist besser gegen die Folgen eines Herzinfarkts gefeit. Eine mögliche Ursache für diesen Schutzeffekt haben amerikanische Mediziner in Experimenten mit Mäusen gefunden.

Bewegung führt demnach dazu, dass im Herzmuskel größere Mengen von Stickstoffmonoxid produziert und bevorratet werden – einem Signalstoff, der das Gewebe auf Belastungen vorbereitet.

Das kleine Molekül wird vornehmlich in Form von Nitrit und Nitrosothiolen gespeichert, fanden die Forscher um David Lefer von der Emory-Universität in Atlanta. „Diese stabileren Abkömmlinge des Stickstoffmonoxids scheinen für den Schutz gegen die Auswirkungen eines Herzinfarkts von entscheidender Bedeutung zu sein“, sagt der Kardiologe. Vielleicht lasse sich diese Erkenntnis zur vorbeugenden Behandlung von Risikopatienten nutzen. JKM

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