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Zahlreiche Methanquellen

im Atlantik entdeckt

An der Ostküste der USA haben Geologen 570 Stellen aufgespürt, an denen Methan aus dem Meeresboden blubbert. Das berichten Wissenschaftler um Adam Skarke im Fachmagazin „Nature Geoscience“. Die Austritte befinden sich in Tiefen zwischen 50 und 1700 Metern. Eine denkbare Ursache ist den Forschern zufolge die steigende Temperatur im Wasser. Sie führt dazu, dass „Methaneis“ im Sediment aufgelöst wird und Gas frei wird. Gelangt es bis in die Atmosphäre, wirkt es dort als Treibhausgas. Zumindest einige der Methanquellen sind mehr als 1000 Jahre alt, zeigen Karbonatkrusten in unmittelbarer Nähe. Die Wissenschaftler vermuten, dass es weltweit zehntausende solcher Austritte an den Küsten gibt. nes

Deutschland will

den nächsten Esa-Chef stellen

Die europäische Raumfahrtorganisation Esa könnte im nächsten Jahr erstmals seit 25 Jahren wieder einen deutschen Chef bekommen. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner (60), hat sich für den freiwerdenden Spitzenposten beworben. Die Wahl des neuen Esa-Generaldirektors durch Vertreter der Mitgliedstaaten der Organisation ist für Dezember geplant. dpa

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