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Mathematiker Perelman wird Millionenpreis zugesprochen

Das Clay-Institut in Cambridge (Massachusetts) hat den Beweis der Poincaré-Vermutung durch den russischen Mathematiker Grigori Perelman anerkannt. Er habe das erste von insgesamt sieben Millenniumsproblemen gelöst und damit Anspruch auf das Preisgeld von einer Million Dollar, heißt es. Perelman, der zurückgezogen bei Sankt Petersburg leben soll, hatte bereits 2002 und 2003 entsprechende Beweisskizzen veröffentlicht. In jahrelanger Arbeit vollzogen Experten seine Ideen nach, formulierten die Beweisführung aus und bestätigten den Durchbruch. 2006 erhielt er dafür die Fields-Medaille, den Nobelpreis der Mathematiker. Doch er nahm nicht an. Ob Perelman den Millionenpreis abholt, ist bisher nicht bekannt. nes

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