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Die Verarbeitung von Stimmen beginnt früh



Babys können schon sehr früh stimmliche Signale und Emotionen verarbeiten. Das berichten Wissenschaftler um Angela Friedericis vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig im Fachmagazin „Neuron“. Von Erwachsenen ist bekannt, dass bestimmte Hirnregionen auf die Verarbeitung von Stimmen und deren emotionalen Ausdruck spezialisiert sind. Das Hirn selektiert sogar so weit, dass Signale, die Gefahr bedeuten, vorrangig verarbeitet werden. Friedericis und ihr Team untersuchten jetzt, wann und wie sich dieser Bereich des Gehirns entwickelt. Demnach konnten Kinder mit vier Monaten schon stimmliche von nichtstimmlichen Reizen unterscheiden, die Stimmverarbeitung analog der bei Erwachsenen prägt sich mit etwa sieben Monaten aus. dpa

Neuer Name für die FH Eberswalde

Die Fachhochschule bekommt einen neuen Namen und heißt künftig „Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)“. Das gab die Hochschule jetzt bekannt. In Eberswalde werde seit 180 Jahren unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ gelehrt und geforscht. Auch nach der Wiedereröffnung 1992 habe sich die Fachhochschule als „grüner“ Studien- und Forschungsstandort bundesweit einen Namen gemacht. tiw

Mathematiker aus Texas erhält den Abelpreis

Der Mathematiker Torrence Tate aus Texas erhält den norwegischen Abelpreis 2010. Die mit sechs Millionen Kronen (750 000 Euro) dotierte Auszeichnung gilt neben der Fields-Medaille als weltweit wichtigster Mathematik-Preis. Die Jury in Oslo begründete ihre Entscheidung mit Tates „großem und nachhaltigem Einfluss auf die Zahlentheorie“. Der 85-Jährige hat bis vor Kurzem an der Universität Austin in Texas gelehrt. Tate soll seine Auszeichnung am 25. Mai erhalten. Der Abelpreis ist nach dem norwegischen Mathematiker Niels Henrik Abel (1802–1829) benannt und wurde 2002 von Norwegens Regierung gestiftet. dpa

Eine Handvoll Mondgestein ist

in Oberhausen zu sehen

Seit gestern ist in der Ausstellung „Sternstunden“ im Gasometer Oberhausen Mondgestein zu sehen. Das 92,5 Gramm schwere Bruchstück ist Teil eines neuneinhalb Kilogramm schweren Felsbrockens, der von der Besatzung der Apollo- 15-Mission im August 1971 zur Erde gebracht wurde. Das Gestein ist vulkanischen Ursprungs und erstarrte vor etwa 3,3 Milliarden Jahren auf der Mondoberfläche. Die Leihgabe aus dem Mondprobenlabor der Nasa kann noch bis zum 13. April besichtigt werden. nes

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