NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Saarland will Langzeitstudenten zahlen lassen

Das Saarland will Gebühren von Langzeitstudierenden erheben. Die Hochschulen des Landes sollen bis zu 400 Euro pro Semester für Langzeit- und Zweitstudien erheben können. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den die Koalition von CDU, FDP und Grünen am Mittwoch im Saarbrücker Landtag einbrachte. Erst im Februar waren die Studiengebühren im Saarland vor allem auf Betreiben des grünen Koalitionspartners grundsätzlich abgeschafft worden. Nun sollen die Hochschulen Semestergebühren von Studenten erheben können, die die Regelstudienzeit um vier Semester überschreiten oder einZweitstudium aufnehmen. dpa

In NRW müssen künftige Lehrer

ein Eignungspraktikum absolvieren

In Nordrhein-Westfalen müssen Lehramtsstudenten künftig vor Beginn ihres Studiums ein 20-tägiges Eignungspraktikum absolvieren. Das Praktikum endet mit einer „Eignungsberatung“. Sie unterstütze künftige Studierende bei der Studien- und Berufswahl, teilte Schulministerin Barbara Sommer (CDU) mit. Das Praktikum darf nicht an der Schule stattfinden, die der Praktikant besucht hat. epd

Neuer Sonderforschungsbereich

für die Charité

An der Berliner Charité entsteht einer der zwölf neuen Sonderforschungsbereiche (SFB), die die Deutsche Forschungsgemeinschaft jetzt eingerichtet hat. Die Mediziner wollen bei ihrem Vorhaben untersuchen, wie Lugenentzündungen entstehen und besser therapiert werden können. Sprecheruniversitäten sind die Humboldt-Universität und die Freie Universität als gemeinsame Trägerinnen der Charité. Weitere Sonderforschungsbereiche gehen unter anderem nach Aachen, Bochum, Gießen, Kiel und Münster. Die zwölf SFBs werden zunächst über vier Jahre mit insgesamt 112 Millionen Euro gefördert. tiw

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