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HU-Studierende: Wahl der Vizepräsidentin abbrechen



Die Studierendenvertreter der Humboldt-Universität fordern, die für den heutigen Dienstag geplante Wahl der Vizepräsidentin für den Haushalt abzubrechen und den Posten neu auszuschreiben. Der Wunsch des HU-Konzils, eine „echte Wahl“ unter mehreren Kandidaten zu haben, sei „unberücksichtigt“ geblieben, kritisierte der „Referentinnenrat“. Einzige Kandidatin ist die Kanzlerin der TU Berlin, Ulrike Gutheil. Sie benötigt die absolute Mehrheit der 59 Konzilsmitglieder. Sollte ihre Wahl im ersten Anlauf scheitern, könnte es direkt im Anschluss einen entscheidenden zweiten Wahlgang geben. Ein dritter Wahlgang ist nicht möglich. Die Studierenden erklärten, die Anhörung Gutheils in der vergangenen Woche sei ein „Tiefpunkt in der Gremienkultur“ gewesen. Im nichtöffentlichen Teil nach der öffentlichen Befragung sei es zu einem „Eklat“ gekommen. Der Konzilsvorsitzende habe Studierende von der Rednerliste gestrichen, um dem designierten Präsidenten Jan-Hendrik Olbertz eine „wirkungsmächtige Werbeansprache“ zugunsten Gutheils zu ermöglichen. tiw

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