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Studie: Oft Vorbeugung gegen „plötzlichen Herztod“ möglich



Der „plötzliche Herztod“, den jährlich in Deutschland rund 200 000 Menschen erleiden, kann einer Studie zufolge in vielen Fällen verhindert werden. Untersucht wurden Patienten, die an einer Verdickung des Herzmuskels litten – eine häufige Ursache des Herztodes. Die Herztodopfer hätten durchweg winzige Narben im linken Herzmuskel gehabt, berichten die Kardiologen Oliver Bruder und Heiko Martholdt im Fachblatt „Journal of the American College of Cardiology“. Die Narben stammten vermutlich aus Mikroinfarkten im verdickten Gewebe. Aus den Erkenntnissen ergeben sich nach Einschätzung der Mediziner gute Vorbeugungsmöglichkeiten. Auf Bildern aus dem Magnetresonanztomographen (MRT) seien die kleinen Narben im linken Herzmuskel beim lebenden Patienten zu erkennen. „Patienten, bei denen im MRT-Bild Narben festgestellt werden, kann dann gegebenenfalls vorbeugend ein Defibrillator implantiert werden, der beim Herzstillstand automatisch und ohne Zeitverzug wiederbelebt“, sagte Mahrholdt. dpa

Auf dem ganzen Mars gab es Wasser Einst gab es auf dem gesamten Mars Wasser und damit gute Bedingungen zur Entstehung von Leben. Darauf deuten Mineralien in Marskratern hin, die von den Raumsonden Mars Express und Mars Reconnaissance Orbiter untersucht wurden. „Wir können jetzt sagen, dass der Planet vor mehr als vier Milliarden Jahren in globalem Ausmaße von flüssigem Wasser verändert wurde“, erklärte der Wissenschaftler John Carter von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) am Freitag. Im südlichen Hochland des Roten Planeten hatten Raumsonden bereits früher Veränderungen von Felsmineralien durch Wasser ausgemacht. In dieser Woche seien entsprechende Hinweise auch auf der vom Flachland geprägten Nordhalbkugel entdeckt worden, erklärte die ESA am Freitag. dpa

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