NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Neues Programmbuch für

das Wissenschaftsjahr Berlin 2010

Das Programmbuch für die zweite Hälfte des Berliner Wissenschaftsjahres 2010 ist erschienen. Auf 120 Seiten stellen alle Institutionen, die in diesem und im kommenden Jahr Jubiläen feiern, und alle übrigen Teilnehmer des Wissenschaftsjahres ihre Programme mit mehr als 500 Veranstaltungen vor. Das Buch liegt ab sofort in der blauen Info-Treppe am Potsdamer Platz (geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr) und bei vielen teilnehmenden Institutionen kostenfrei aus. Höhepunkte sind der Bucher Wissenschaftssommer (am 21. August und 2. September), die Jubiläumsausstellung „Weltwissen“, die am 24. September im Gropius-Bau eröffnet wird, und die Festwoche der Jubilare – darunter die Humboldt-Uni, die Charité und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften – vom 6. bis 15. Oktober. Tsp

Informationen im Internet:

www.wissenschaftberlin2010.de

Uni Frankfurt am Main richtet Islam-Studiengang ein

Die Universität Frankfurt am Main führt zum Wintersemester einen dreijährigen Bachelor-Studiengang „Islamische Studien“ ein. Damit setze man als erste Universität die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu solchen theologisch ausgerichteten Studiengängen um, erklärte die Hochschule am Donnerstag. Kennzeichnend für den Studiengang sei eine systematische Verbindung von Fragestellungen und Methoden der Theologie mit anderen Geistes- und Kulturwissenschaften. Auf dem Studienplan stehen solle etwa eine Einführung in die historisch-philologische Textkritik des Korans. Nach bisherigen Überlegungen sollen „Islamische Studien“ künftig an bis zu vier Unis in Deutschland angeboten werden. Ziel ist die Ausbildung islamischer Religionslehrer, Theologen und Imame. KNA

Strategie der Internationalisierung: Leopoldina hilft Namibia

Die Nationale Akademie der Wissenschaften in Deutschland, die Leopoldina in Halle, hilft Namibia bei der Gründung einer eigenen Akademie der Wissenschaften. Dies stehe im Zusammenhang mit der von der Bundesregierung beschlossenen „Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung“. In deren Rahmen wolle sich die Leopoldina stärker im südlichen Afrika engagieren, hieß es in einer Erklärung. tiw

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