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Wissenschaftlerin: Islam-Bild in Schulbüchern ist klischeehaft

Die Darstellung des Islam in europäischen Schulbüchern ist nach Ansicht der Religionswissenschaftlerin Gerdien Jonker vom Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig klischeehaft. Häufig tauche „das Dreigestirn Fundamentalismus, Islamismus und Terrorismus“ auf, sagte sie der KNA. Die Bücher für die Oberstufe gingen ausführlich auf den sogenannten „Zusammenstoß der Kulturen“ ein. Nach dem 11. September 2001 sei „alles schiefgelaufen“. Noch nie hätten Schulbücher so schnell reagiert, dabei würden massiv Schreckensbilder vermittelt. „Man hätte die brennenden Türme auch in einen anderen Themenkomplex einordnen können, Kriege in der globalisierten Welt etwa. Aber man hat es dem Islam zugeordnet“, kritisierte Jonker. „Eine ganze Generation muslimischer Kinder ist damit konfrontiert worden“. KNA

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