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Archäologen wollen 1800 Jahre alte Kammer in Teotihuacán öffnen

Forscher haben in der Ruinenstadt Teotihuacán bei Mexiko-Stadt einen Tunnel entdeckt, an dessen Ende eine seit 1800 Jahren verschlossene Grabkammer vermutet wird. In zwölf Metern Tiefe legten mexikanische Archäologen den Eingang zu dem rund 120 Meter langen Tunnel unter dem heiligsten Bauwerk der antiken Stadt frei. Am Ende des Tunnels, 13 bis 15 Meter unter dem Tempel der Gefiederten Schlange („Quetzalcoatl“) machten die Forscher drei Kammern aus. Am Eingang entdeckten die Archäologen Fresken und Gegenstände, die auf eine Grabkammer antiker Herrscher schließen lassen. Die Entdeckung sei mit denen der Pharaonengräber in Ägypten vergleichbar, sagte Ausgrabungsleiter Sergio Gómez Chávez.  Die 46 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt gelegene Ruinenstadt Teotihuacán wurde 1987 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt und wird als das „Rom Amerikas“ bezeichnet. dpa

FU hat den besten Internetauftritt einer deutschen Universität

Die Freie Universität Berlin hat die beste Internetseite unter den deutschen Universitäten. Die FU erreichte im „Webometrics Ranking of World Universities“ deutschlandweit den ersten Platz. Es folgen die LMU München, die Unis Heidelberg und Trier sowie die Humboldt-Universität zu Berlin. Europaweit kam die FU auf Platz 16 (HU: Platz 21), weltweit liegt die FU auf Rang 100 (HU: Platz 116). Die beste Webseite in Europa hat die Uni Cambridge, die weltweit Platz 22 belegt. Davor platzieren sich ausschließlich US-Universitäten, ganz vorne steht Harvard. Untersucht wurden 20 000 Internetauftritte. Kriterien waren etwa die Sichtbarkeit der Webseite, Ergebnisse von Suchmaschinen und die Zahl der Zitierungen bei „Google Scholar“. Das Ranking wird vom „Consejo Superior de Investigaciones Científicas“ durchgeführt, der größten öffentlichen Forschungseinrichtung Spaniens. tiw

12,5 Millionen Euro für internationale Doktorandenkurse

Für internationale Doktorandenprogramme an deutschen Universitäten gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bis 2013 insgesamt 12,5 Millionen Euro aus. Hochschulen sollen noch attraktiver für ausländische Graduierte werden, teilte der DAAD mit. Bewilligt wurden jetzt 24 Vorhaben, davon drei aus Berlin. Das Geld für die Programme erhält der DAAD vom Bund. tiw

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