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Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs in Europa deutlich gesunken



Die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs ist in den vergangenen 20 Jahren in vielen europäischen Ländern deutlich zurückgegangen, am meisten in Großbritannien. Das berichtet die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) im „British Medical Journal“. Brustkrebs ist die häufigste Tumorart bei Frauen und auch die am häufigsten tödlich verlaufende. In Großbritannien fiel der Anteil der Brustkrebstodesopfer pro 100 000 Todesfälle bei Frauen von 41,6 auf 28,2. In Deutschland sank die Zahl von 31,3 auf 26,2. In Griechenland, Estland, Lettland und Rumänien stieg den Wissenschaftlern zufolge die Zahl Brustkrebstodesfälle hingegen an. Studienleiter Philippe Autier sprach von einer „katastrophalen“ Situation. In osteuropäischen Ländern sei es ein großes Problem, dass die Gesundheitssysteme noch nicht modernisiert worden seien. AFP

Titi-Affe im Amazonasurwald entdeckt

Eine Expedition hat im Amazonasurwald eine neue Affenart entdeckt. Das katzengroße Tier gehört zu den Titi-Affen (Springaffen), von denen mehr als 20 Arten bekannt sind. Es lebt im Süden Kolumbiens, hat grau-braune Haare und einen langen Schwanz, berichtet die Organisation Conservation International.    Titi-Affen leben im Gegensatz zu vielen anderen Affen monogam. Der Lebensraum der Tiere konnte erst jetzt erkundet werden, nachdem das Verbreitungsgebiet viele Jahre lang von Rebellengruppen beherrscht wurde. dpa

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