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„Einwanderungsland für Forscher“

Deutschland soll zu einem Einwanderungsland für Wissenschaftler werden, forderte jetzt die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel. Dies sei angesichts des Fachkräftemangels notwendig. Die Hochschulen öffneten sich bereits stärker für den internationalen Arbeitsmarkt, aber es gebe noch zu viele Mobilitätshindernisse. Der Bund müsse sich für eine bessere Vereinbarkeit der Sozialversicherungssysteme in Europa einsetzen, erklärte Wintermantel am Freitag. Zudem sollte das Mindesteinkommen gesenkt werden, das Forscher aus dem nichteuropäischen Ausland nachweisen müssen, um ein Forschervisum zu bekommen. Es gebe sogar Ausländerbehörden, die das Visum nicht kennen oder nicht erteilen wollen. -ry

Studie: Viele Schüler werden unterschätzt

Zwei von drei Schülern, die ohne Empfehlung eine leistungsstärkere Schulform besuchen, sind dort dennoch erfolgreich. Das geht aus einer Studie des Pädagogen Joachim Tiedemann, Professor an der Universität Hannover, hervor. Untersucht wurde ein ganzer Übertrittsjahrgang mit mehr als 80 000 Schülern in Niedersachsen. 70 Prozent der Schüler, die nach der vierten Klasse mit einer Realschulempfehlung das Gymnasium besuchten, wurden ohne Klassenwiederholung in die siebte Klasse versetzt. Ebenso 61 Prozent der Schüler, die mit einer Hauptschulempfehlung die Realschule besuchten. Sogar 55 Prozent der Schüler, die mit Hauptschulempfehlung das Gymnasium besuchten, hatten Erfolg. akü

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