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Europa will weniger Tierversuche

In Europa soll es weniger Tierversuche geben. Das hat das Europaparlament am Mittwoch nach über einjährigen Diskussionen beschlossen. Die EU will dabei den Grundsatz umsetzen: „Reduce, refine, replace“ (vermindern, verbessern, vermeiden) umsetzen. Tierversuche sollen nach Möglichkeit durch Alternativen ersetzt werden, der Entwurf enthält jedoch keinen Zwang, auf Tierversuche zu verzichten. Der Einsatz von Primaten in der Grundlagenforschung wird durch verstärkte Kontrollen eingeschränkt. Verboten ist die Verwendung von Menschenaffen wie Gorillas, Schimpansen und Orang-Utangs in Tierversuchen. Eine „zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung“ kann es beim Ausbruch lebensbedrohlicher Krankheiten geben. Der Deutsche Tierschutzbund kritisierte die „fehlende Verpflichtung zu Alternativ-Methoden“. dpa Neues Ranking sieht FU Berlin bundesweit auf Platz vier

Unter den 200 weltweit besten Universitäten sieht das „QS World University Ranking“ zwölf deutsche Hochschulen. Auf Platz 51 liegt Heidelberg, gefolgt von der TU München (58), der LMU München (66), der Freien Universität Berlin (70) und der Uni Freiburg (97). Erstmals schafften es Frankfurt/M. und Bonn in die Liste. Die internationale Spitze besteht aus Cambridge, Harvard, Yale, dem University College London und dem MIT. In das Ranking fließen ein: das akademische Ansehen einer Uni (40 Prozent Gewichtung), das Ansehen bei Arbeitgebern (zehn Prozent), der Anteil von ausländischen Dozenten und Studierenden (je fünf Prozent), das Betreuungsverhältnis (20 Prozent) sowie die Zitierungen pro Dozent laut der Scopus Datenbank von Elsevier (20 Prozent). akü

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