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Studentenwerk kritisiert Rückgang staatlicher Unterstützung

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert, die staatliche Unterstützung der 58 Studentenwerke sei „drastisch gesunken“. Im Jahr 1992 hätten die Zuschüsse der Länder noch 24 Prozent der Einnahmen ausgemacht, inzwischen seien es weniger als elf Prozent, erklärte das DSW am Dienstag. Mit Umsatzerlösen vor allem aus der Hochschulgastronomie und den Studierenden-Wohnheimen von insgesamt knapp 860 Millionen Euro erwirtschafteten die Studentenwerke zwei Drittel ihrer Gesamteinnahmen von 1,307 Milliarden Euro selbst. Die Studentenwerke betreiben fast 790 Mensen und Cafeterien, bieten rund 181 000 Apartments in 1000 Wohneinheiten. Außerdem bieten sie 6700 Kitaplätze an. Tsp

Kommission: Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) sieht das Ziel einer angemessenen Repräsentanz von Frauen in der Wissenschaft, besonders in Leitungspositionen, noch nicht erreicht. Allerdings gebe es Fortschritte. Der Erhebung nach hatten Frauen in Deutschland 2008/2009 einen Anteil von 17,4 Prozent an Professuren. Im Jahr 1992 lag ihr Anteil noch bei 7,5 Prozent. Bei den Erstimmatrikulierten sei der Anteil seit 1992 von 45,6 auf 49,6 Prozent gestiegen, bei den Abschlüssen von 40,8 auf 51,8 Prozent und bei den Promotionen von 30,7 auf 41,9 Prozent. An den Führungspositionen in der außerhochschulischen Forschung liege der Anteil bei 11,4 Prozent (1992: zwei Prozent). akü

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