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IgNobelpreis für Sockenforschung

Menschen mit Asthma sollten Achterbahn fahren, Chefs ihre Mitarbeiter nach dem Zufallsprinzip befördern – solche skurrilen Forschungsergebnisse haben in den USA die IgNobelpreise 2010 erhalten. Schon zum 20. Mal wurden die Auszeichnungen im Sanders-Theater der Harvard-Universität vergeben. Damit sollen außergewöhnliche Forschungen gewürdigt werden, die die Menschen „zunächst zum Lachen und dann zum Nachdenken“ bringen. Der Name der Auszeichnung – IgNobel – ist ein Wortspiel mit dem englischen Ausdruck „ignoble“, der so viel wie schändlich oder lächerlich bedeutet. Eine weitere Erkenntnis, die die Jury der Zeitschrift „Annals of Improbable Research“ ehrte: Wer seine Socken über den Schuhen trägt, rutscht nicht so schnell auf eisigen Straßen aus. Den Friedenspreis erhielt Richard Stephens von der Uni Keele (Großbritannien) für einen Nachweis, der das soziale Umfeld revolutionieren könnte: Er fand heraus, dass herzhaftes Fluchen Schmerzen lindern kann. Der Patient müsse dabei allerdings selbst fluchen, Verwünschungen Dritter seien nicht hilfreich.dpa

Uni München hat

die meisten Professoren

601 Professoren lehren und forschen an der Universität München – mehr als an jeder anderen Uni in Deutschland. Die Uni Köln beschäftigt dagegen die meisten Lehrbeauftragten (4000). Das ergibt eine Umfrage der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ des Hochschulverbandes. Lehrbeauftragte erhalten am meisten Geld an der Uni Göttingen (maximal 150 Euro die Stunde). Am wenigsten bekommen sie in Halle-Wittenberg (sechs Euro). Durchschnittlich beträgt der Satz 20 bis 50 Euro. Die FU Berlin gehört demzufolge zu den Unis, die viele Juniorprofessoren berufen. tiw

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