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Neue Kuratoren für die TU Berlin



Das Kuratorium der Technischen Universität Berlin bekommt vier neue externe Mitglieder. In das Gremium wurden jetzt Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance und ehemalige Präsidentin der Viadrina-Universität Frankfurt/Oder, sowie Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), berufen. Weitere neue Mitglieder sind Konrad Nassauer, Geschäftsführer der Berliner Firma Borsig, und Hans-Karl Kaiser, Rektorstellvertreter für internationale Angelegenheiten der TU Wien. Als externe Mitglieder setzen die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und die Berliner Verdi-Vorsitzende Susanne Stumpenhusen ihre Arbeit fort. Die Amtsperiode aller Kuratoren dauert bis zum 30. September 2012. Die neuen Mitglieder folgen auf den langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden Manfred Gentz, Ex-Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, KMK-Generalsekretär Erich Thies und Georg Adamowitsch, die alle aus dem Gremium ausscheiden. Die Nachfolge von Gentz wird auf der nächsten Sitzung des Kuratoriums bestimmt, ein Datum dafür steht noch nicht fest. Das Kuratorium fungiert als eine Art Aufsichtsrat über die TU-Leitung. tiw

Sonne beeinflusst Klima

anders als gedacht

Die Aktivität der Sonne hat Atmosphäre und Klima der Erde in den vergangenen Jahren anders beeinflusst, als es die Klimamodelle vorhersagen. Zu diesem Schluss kommt ein Team britischer und amerikanischer Forscher. Wie sie im Fachblatt „Nature“ berichten, hat das Abflauen der Sonnenaktivität in den Jahren 2004 bis 2007 nicht zu einer Abkühlung, sondern zu einer leichten Erwärmung an der Erdoberfläche geführt. Ursache für diesen unerwarteten Effekt sind Änderungen in der spektralen Zusammensetzung der Sonnenstrahlung. „Unsere Ergebnisse deuten an, dass der Einfluss der solaren Variabilität auf die Atmosphäre entgegen den gegenwärtigen Erwartungen verläuft“, schreiben Joanna Haigh und ihre Kollegen. „Wenn weitere Untersuchungen dieses Muster über einen längeren Zeitraum bestätigen, dann hätten wir die Rolle der Sonne für die globale Erwärmung in der Vergangenheit eher über- als unterschätzt.“ wsa

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