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„Eher Muttityp statt intellektuell“:

Theologe lästert über Studentinnen

Der Theologe Friedrich Wilhelm Graf hat die Qualität evangelischer Theologiestudierender massiv bemängelt. Die evangelische Kirche habe zu wenig Theologennachwuchs, sagte er am Freitag in Dresden. Dabei breche die Tradition ab, dass es für das Pfarramt zumeist männliche Studierende aus gut gebildeten Familien gebe. Das Pfarramt werde zu einem Frauenberuf, zumeist für Studentinnen aus einem nichtakademischem Elternhaus. Eher „Muttityp statt wirklich intellektuell“, meinte der in München lehrende Systematische Theologe. Sie verbänden das Bild von einem „Kuschelgott mit schlichten Gedanken“. Das sei auf Dauer eine für die Theologie bedrohliche Entwicklung. Er wünsche sich nicht, dass seine Enkel, wenn er welche hätte, mit solchen Pfarrerinnen konfrontiert sein müssten. KNA

Proteste gegen Kürzungen

an Hochschulen in Bayern

Der Studierendenverband die Linke.SDS warnt vor einem „Kahlschlag“ an bayerischen Hochschulen. Wegen der vom Ministerrat verhängten Haushaltssperre könnten Unis und FHs den doppelten Abiturjahrgang 2011 nicht bewältigen, erklärte der Verband am Freitag. Die Hochschulen schreiben in einem offenen Brief an Ministerpräsident Seehofer, die geplanten Einsparungen widersprächen dem „Innovationsbündnis“ zwischen Land und Hochschulen, nach dem deren Grundausstattung den Stand von 2008 nicht unterschreiten darf. Die Hochschulen drohen, das Bündnis aufzukündigen. Wissenschaftsminister Heubisch erklärte dagegen, die Hochschulen seien gut für den doppelten Abiturjahrgang gewappnet, am dafür angeschobenen Ausbauprogramm werde nicht gespart.Tsp

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