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Omega-3-Fettsäuren können

Alzheimer-Symptome nicht lindern

Omega-3-Fettsäuren, wie sie etwa in Fischöl enthalten sind, führen bei Patienten mit leichter oder moderater Alzheimer-Erkrankung nicht zu einer Symptomlinderung. Zu diesem Ergebnis kommt eine im US-Fachblatt „JAMA“ veröffentlichte Studie. Frühere Untersuchungen hatten darauf hingedeutet, dass Fischkonsum das Risiko von Demenz und kognitivem Verfall verringern könnte. Diesen Beobachtungsstudien folgte nun ein gezielter Test an 402 Patienten. Nach 18 Monaten Behandlung zeigte sich: Der Grad des kognitiven und funktionalen Verfalls jener Patienten, die Omega-3-Fettsäuren bekommen hatten, war nicht niedriger als bei den Patienten, die nur ein Placebo bekamen. Zur Alzheimer-Behandlung eigneten sich die Säuren daher nicht, so das Fazit der Forscher. Möglich bleibe, dass eine Behandlung mit Fettsäuren bei Patienten effektiver sei, bei denen die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist. Tsp

Delfinweibchen mit vielen Freunden

haben auch mehr Nachwuchs

Delfine, die gute soziale Kontakte pflegen, bringen mehr Kälber zur Welt. Das berichtete eine internationale Forschergruppe im US-Fachblatt „PNAS“. In der Studie wurden 52 Flaschennasendelfine aus Westaustralien erforscht. Analysiert wurden die Beziehungen innerhalb der Gruppe sowie der Verwandtschaftsgrad der Delfine. Zudem wurde über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren ermittelt, wie viele Kälber die Delfine zur Welt brachten. Bekam ein Weibchen viele Kälber, hatten auch ihre Verwandten häufigen Nachwuchs. Auch soziale Beziehungen wirkten sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus. Die Forscher vermuten, dass sich Weibchen mit einem Kalb mit anderen Müttern verbünden – vor allem, wenn Räuber in der Nähe sind. So könnten sich die Mütter beim Wachehalten abwechseln. dpa

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