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Direktoren fordern bundesweit einheitliches Schulsystem

In einer „Berliner Erklärung“ haben Direktoren von 2200 Gymnasien eine bundesweit einheitliche Schulstruktur gefordert. „Es muss Schluss sein mit dem Schulchaos“, fordert die Bundesdirektorenkonferenz, die am Mittwoch in Berlin tagte. Nach der Grundschule solle es ab der 5. Klasse nur noch zwei Schulformen geben: das achtjährige Gymnasium und die Oberschule, die zum Hauptschulabschluss, zum mittleren Schulabschluss und nach neun Jahren ebenfalls zum Abitur führt. Es sei die Aufgabe der Kultusministerkonferenz (KMK), eine solche Einigung herbeizuführen. Sie sei angesichts der demografischen Entwicklung und der Bildungsgerechtigkeit unabdingbar, hieß es. Auch müsse ein Wechsel von einem Bundesland in ein anderes für Eltern und ihre Kinder unproblematisch sein. -ry

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