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Matschie will einheitliches Abitur in Deutschland



Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) hat sich für ein einheitliches Abitur in Deutschland ausgesprochen. „Insellösungen und Sonderwege wie Südabitur oder mitteldeutsches Abitur führen in eine bildungspolitische Sackgasse“, erklärte Matschie Ende der Woche in Erfurt. Beim gemeinsamen Abitur könne an die Aktivitäten zur Standardisierung von Abituraufgaben angeknüpft werden. Die Kultusministerkonferenz habe 2002 für alle Länder einheitliche Prüfungsanforderungen für das Abitur beschlossen und diese mit Beispielaufgaben untersetzt. Jedes Jahr würden die in den Ländern gestellten Aufgaben untereinander ausgetauscht. Am Ende müssten gemeinsame und vergleichbare Abiturstandards für ganz Deutschland stehen. dpa

„Hubble“-Nachfolger wird immer teurer und startet später

Das „James Webb Space Telescope“ wird deutlich teurer als geplant. Mindestens 6,5 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) soll der „Hubble“-Nachfolger nun kosten, das sind 1,4 Milliarden Dollar mehr als bisher im Etat eingeplant. Als Folge könnte sich der für Juni 2014 geplante Start um 15 Monate oder noch länger verzögern, heißt es in einem Bericht einer unabhängigen Arbeitsgruppe. Grund seien Fehler bei der Etatplanung und beim Projektmanagement der Nasa. An dem Infrarot-Observatorium sind auch Europäer und Kanadier beteiligt. Selbst ein auf September 2015 verschobener Start wäre nur machbar, wenn die Nasa in den nächsten zwei Jahren jeweils 200 Millionen Dollar zusätzlich bereitstellen würde, heißt es. Deren Vertreter gaben zu, dass es angesichts der schwachen US-Wirtschaft schwer sein werde, den Kongress zur Bewilligung zusätzlicher Mittel zu bewegen. dpa

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