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Schlaganfallpatient werden Stammzellen ins Gehirn gespritzt



Britische Mediziner haben in Glasgow erstmals einem Schlaganfallpatienten Stammzellen direkt ins Hirn gespritzt. Das Team um Keith Muir will den Mann nun zwei Jahre lang beobachten. Er sei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Ob und was die Therapie nützt, ist noch unklar. Die Ärzte hoffen, dass die Stammzellen dem Hirn bei der Regeneration helfen. Die Therapie soll an bis zu zwölf weiteren Patienten erprobt werden. Das Verfahren ist ethisch kontrovers: Für die Behandlung nutzten die Mediziner Zellen aus einem Fötus, der laut der Zeitung „Independent“ im Alter von zwölf Wochen in Kalifornien abgetrieben worden war. Das für die Aufbereitung der Zellen zuständige Biotech-Unternehmen „ReNeuron“ gibt an, über alle nötigen Genehmigungen zu verfügen. dpa

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