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Münchner Kunsttechnologe ist „Hochschullehrer des Jahres“



Erwin Emmerling, Lehrstuhlinhaber für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft an der TU München, wird als „Hochschullehrer des Jahres“ geehrt. Emmerling setze sich mit Leib und Seele für den Erhalt von Kulturdenkmälern ein, begründete der Deutsche Hochschulverband (DHV) die Entscheidung. Emmerling betätige sich etwa in Afghanistan als Wiederaufbauhelfer, „weil er weiß, dass mit dem Verlust des kulturellen Erbes eine Gesellschaft ihre Identität verliert“. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird am 11. April 2011 im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV in Potsdam verliehen. Hier wird auch ein Preis für den „Nachwuchswissenschaftler des Jahres“ vergeben. Die mit 2000 Euro prämierte Auszeichnung erhält die Biochemikerin und Molekularbiologin Monika Golas von der Universität Aarhus in Dänemark. Tsp

Abschaffung der Vier-Tage-Woche

an Frankreichs Schulen empfohlen

Die Vier-Tage-Woche an Frankreichs Schulen könnte bald der Vergangenheit angehören. Eine Gruppe von Abgeordneten empfahl am Mittwoch, den Unterricht auf fünf Tage zu verteilen und die Vier-Tage-Woche zu „verbieten“. Dadurch würden die Schultage für die Kinder weniger lang und anstrengend, hieß es in einem Bericht, den drei Parlamentarier für die Nationalversammlung zusammengestellt hatten. Bisher ist der Mittwoch in der Regel unterrichtsfrei. Die Parlamentarier ließen offen, ob künftig am Mittwoch oder am Samstag Unterricht sein soll. Der Samstagsunterricht war erst vor zwei Jahren abgeschafft worden. Gleichzeitig empfahlen die Abgeordneten, die zwei Monate dauernden Sommerferien um mindestens zwei Wochen zu verkürzen und dafür die Herbstferien etwas zu verlängern. Französische Schüler haben die meisten Ferien in Europa. Unterricht ist laut Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) an 144 Tagen im Jahr, in Deutschland sind es 188. AFP

Wirtschaft investiert weniger

in Forschung

Die deutsche Wirtschaft hat angesichts der Krise 2009 weniger in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert als im Jahr zuvor. Die Unternehmen gaben insgesamt 55,9 Milliarden Euro für diesen Bereich aus. Dies ist ein Rückgang von 2,4 Prozent, geht aus einer neuen Übersicht des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft hervor. Der Stifterverband registriert regelmäßig die FuE-Aufwendungen der Wirtschaft. Wegen des Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) stieg die daran gemessene Quote der FuE-Aufwendungen der Wirtschaft dennoch auf 1,87 Prozent. Zusammen mit den staatlichen Aufwendungen beläuft sich die Quote jetzt auf 2,77 Prozent. dpa

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