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Israelische Akademiker boykottieren jüdische Uni im Westjordanland

Mehr als 150 israelische Hochschulmitarbeiter haben zum Boykott einer jüdischen Universität im Westjordanland aufgerufen und damit gegen jüdische Siedlungen in dem Palästinensergebiet protestiert. Die Hochschule in der Siedlung Ariel sei „eine illegale Niederlassung, deren Ziel es ist, die Palästinenser an der Schaffung ihres unabhängigen Staates zu hindern“, sagte einer der Unterzeichner des Boykottaufrufs, Ron Naaman, am Sonntag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Unterzeichner wollten ihren Landsleuten klar machen, „dass die Fortsetzung der Besatzung Israel schadet und zu seiner Entlegitimierung auf der internationalen Bühne beiträgt“, führte der Wissenschaftler am Weizmann-Institut in Rehovot aus. Der israelische Bildungsminister Gideon Sar verurteilte den Boykottaufruf als „Provokation“. AFP

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