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Caritaspräsident: Inklusive Bildung gehört in die Schulgesetze

Caritaspräsident Peter Neher hat Ländern und Kommunen vorgeworfen, den Ausbau des integratives Bildungssystems nicht ausreichend voranzutreiben. Immer noch seien die meisten Regelschulen nicht darauf eingestellt, dass behinderte Kinder am Unterricht teilnähmen, kritisierte Neher. Die Länder sähen „in aller Regel keinen Bedarf, die Voraussetzungen in den Regelschulen grundlegend zu ändern“. Neher äußerte sich zum Auftakt der Caritas-Jahreskampagne, in deren Mittelpunkt diesmal Menschen mit Behinderungen stehen. Neher rief die Länder dazu auf, den Rechtsanspruch auf inklusive Bildung in den Schulgesetzen zu verankern. Als vorbildlich bezeichnete er Bremen, wo Grundschulen verpflichtet seien, behinderte Kinder aus ihrem Einzugskreis aufzunehmen. Dass bislang nur etwa 16 Prozent der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Regelschule besuchten, sei eine unbefriedigende Situation.KNA

Ausland statt Studium: Freiwilligendienst sucht Bewerber

Mit Kindern in Südafrika arbeiten oder die Umwelt in China schützen: Das sind Beispiele für einen Einsatz im Rahmen eines Freiwilligendienstes im Ausland. Ein solches „Community Service Program“ bietet die Organisation „AFS Interkulturelle Begegnungen an“. Wer sich jetzt bewirbt, kann an der Auswahlrunde im Februar teilnehmen und im Sommer abreisen, teilt AFS mit. Ein Auslandsaufenthalt könne eine Alternative sein, wenn wegen doppelter Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht die Unis überrannt werden. Teilnehmen können 18- bis 27-Jährige, die Aufenthalte dauern drei bis zwölf Monate. tiw

Mehr im Internet:

www.afs.de/csp

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