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Spaenle fordert Staatsvertrag

für Bildung

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat eine engere Zusammenarbeit im Bildungswesen gefordert. Die Bundesländer sollten einen Staatsvertrag abschließen, schlug er am Freitag zum Abschluss seiner Amtszeit als Vorsitzender der Kultusministerkonferenz (KMK) in München vor. Darin könnten etwa gemeinsame Standards festgeschrieben werden, um zu verhindern, „dass ein Kind wegen eines Umzugs zwischen zwei Bundesländern leidet“. Bildungspolitik solle nicht auf die Bundesebene verschoben werden. Bund und Länder sollten ihre jeweiligen Kompetenzen genau so ausüben, wie sie festgelegt seien. „Diejenigen, die ständig von einer Änderung des Grundgesetzes faseln, fahren doch eine Ablenkungsstrategie“, sagte Spaenle. dpa

   

NRW-Ministerin: Zu kleiner Anteil

an Professorinnen

Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben einen großen Nachholbedarf bei der Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen. Das geht aus einem Bericht des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW an den Landtag hervor. Danach liegt der Anteil der Hochschulabsolventinnen zwar bei 52 Prozent, in universitären Spitzenpositionen jedoch sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Ihr Anteil in den Rektoraten beträgt 19 Prozent, in den Leitungsgremien der Fakultäten und Fachbereiche elf Prozent. Der Anteil der Professorinnen liegt bei 16,6 Prozent und ist damit im letzten Jahrzehnt um sieben Prozent gestiegen. „Bei dem gegenwärtigen Tempo braucht es ein weiteres halbes Jahrhundert, um zu einem ausgewogenen Verhältnis zu kommen“, kommentierte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Das sei eine nicht hinnehmbare Verschwendung von Chancen und Talenten. Bundesweit liegt der Professorinnenanteil bei 18 Prozent, führend sind die Hochschulen in Berlin mit einem Anteil von 28 Prozent. -ry

Bundeswettbewerb Fremdsprachen für Chinesisch und Japanisch

Schüler der Klassen 8 bis 13, die bislang keine oder nur geringe Kenntnisse der japanischen oder chinesischen Sprache haben, können gleichwohl am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen und Sprachstipendien im Ausland sowie Geldpreise bis zu 1000 Euro gewinnen. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Januar möglich. Tsp

Mehr im Internet unter:

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

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