NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

„Hochschulperle 2010“

geht nach Dresden



Die „Hochschulperle des Jahres 2010“ geht an die Studentenstiftung der TU Dresden. Das teilt der Stifterverband für die Wissenschaft mit, der die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung vergibt. Der Sieger wurde unter den Hochschulperlen des Monats des vergangenen Jahres ausgewählt, mit der innovative Projekte geehrt werden. Die Dresdner Studentenstiftung hat zum Ziel, die Qualität des Studiums zu verbessern. So startete die Stiftung 2007 die „Aktion Leerstuhl“ mit dem Ziel, einen von Studenten eingeworbenen Stiftungslehrstuhl zu schaffen. Auf den zweiten Platz kam die Initiative „Platzstiften“ der Humboldt-Universität, das Internetportal „ArbeiterKind.de“ auf Platz 3. tiw

Studierende im Westen klagen

eher über zu volle Hörsäle

Studierende in Ostdeutschland sind zufriedener mit ihren Studienbedingungen als ihre Kommilitonen im Westen. Das ergibt sich aus einer Studie des Hochschul-Informationssystems (HIS) in Hannover. So klagen im Westen vier von zehn Studenten darüber, dass Lehrveranstaltungen häufig oder sehr häufig überfüllt sind – im Osten sagen das nur drei von zehn. Fast jeder fünfte West-Student findet die Betreuung zu schlecht, in den neuen Ländern bloß rund jeder Achte. Und fast jeder fünfte Student in Westdeutschland ist alles in allem unzufrieden mit den Studienbedingungen, im Osten lediglich jeder Neunte. dpa

Theologiestudenten wollen volle Anerkennung homosexueller Pfarrer

Evangelische Theologiestudierende fordern die volle Anerkennung homosexueller Pfarrer und ihrer Partner in der Kirche. In verschiedenen Texten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ihren Mitgliedskirchen werde lesbischen und schwulen Paaren eine „Begrenztheit“ in Bezug auf ihre christliche Lebensführung attestiert, kritisiert der Studierendenrat Evangelische Theologie. Diese Haltung sei nicht mehr zu akzeptieren. Der Rat vertritt nach eigenen Angaben 4600 evangelische Pfarramtsstudenten in ganz Deutschland. epd

Höhere Männer-Sterblichkeit

vor allem vom Rauchen

Das Rauchen trägt entscheidend zur erhöhten Sterblichkeit von Männern bei. Dies geht aus einer Auswertung schottischer Wissenschaftler hervor, die Daten der Weltgesundheitsorganisation für 30 europäische Länder analysierten, darunter auch Deutschland. In allen untersuchten Ländern hatten die Männer eine höhere Sterblichkeit als die Frauen. 40 bis 60 Prozent davon seien auf Rauchen zurückzuführen, schreiben die Forscher im Fachjournal „Tobacco Control“. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben