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SPD kritisiert Kürzungen bei DAAD und Humboldt-Stiftung

Der Bildungsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossmann, hat vom Bundesbildungsministerium mehr Geld für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und die Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) gefordert. Wenn der Bund an seiner Haushaltsplanung für 2012 und die Folgejahre festhalte, müssten beide Organisationen ihre Arbeit einschränken. Das habe am Mittwoch ein Fachgespräch im Ausschuss für Bildung und Forschung ergeben, erklärte Rossmann. Bereits 2011 stünden DAAD und AvH rund 23 Millionen Euro weniger zur Verfügung als im Vorjahr. Daraufhin habe sich die Auswahlquote beim DAAD verschlechtert. Die geplante weitere Absenkung und Deckelung der Mittel bis 2014 würde DAAD und AvH „vor unlösbare Probleme stellen“. -ry

Studentenwerke wollen mehr Geld

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) appelliert an Bund und Länder, bei der Fortschreibung des Hochschulpakts auch in die soziale Infrastruktur und damit in die Studentenwerke zu investieren. Neue Studienplätze zu finanzieren, reiche nicht, erklärte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde am Mittwoch in München. Die vielen zusätzlichen Studierenden, die jetzt an die Hochschulen kommen, brauchten auch ein bezahlbares Dach über dem Kopf, campusnahe, günstige Verpflegung und gute Beratung. Die Leistungen der Studentenwerke seien „ein Erfolgsfaktor für das Studium“. -ry

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