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Bildungsumfrage: Deutsche wollen einheitliches Schulsystem

Bei der Onlineumfrage „Zukunft durch Bildung“ gibt es bislang eine überwältigende Mehrheit für mehr Einheitlichkeit im deutschen Bildungswesen. Von bisher 150 000 Teilnehmern an der von der Unternehmensberatung Roland Berger und der Bertelsmann-Stiftung initiierten Umfrage sprechen sich neun von zehn Befragten für einheitliche Abschlussprüfungen in ganz Deutschland aus. Nicht einmal 20 Prozent fänden, dass die Konkurrenz zwischen den Bundesländern für eine höhere Qualität des Bildungssystems sorgt, heißt es in einer Zwischenbilanz vom Mittwoch. Fast alle Teilnehmer stimmten der Aussage „Wir brauchen nur ein Schulministerium, nicht 16“ zu. Fast 80 Prozent der bisherigen Teilnehmer hielten jedoch die Veränderungsbereitschaft der Politik beim Thema Bildung für „gering“ oder „sehr gering“. Lehrern traue immerhin über die Hälfte den Mut zu Veränderungen zu. Die Umfrage läuft noch bis zum 6. März. Tsp

Die Umfrage im Internet:

www.bildung2011.de

Im Saarland alle Fraktionen außer

der SPD für die Gemeinschaftsschule

Die Gemeinschaftsschule im Saarland kann zum Schuljahr 2012/13 kommen. Die Koalitionspartner von CDU, FDP und Grünen und die oppositionellen Linken schlossen am Mittwoch in Saarbrücken eine Vereinbarung über die Bildungsreform. Die Linksfraktion sicherte nochmals zu, eine entsprechende Verfassungsänderung zu unterstützen. Die SPD blieb bei ihrem Nein. Die Gemeinschaftsschule, in der erweiterte Realschulen und Gesamtschulen zusammengeführt werden sollen, bietet alle Bildungsabschlüsse an – auch das Abitur nach 12 Jahren. dpa

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