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Ranking: Aus Deutschland hat Uni München den weltweit besten Ruf



Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat laut einem „Reputations-Ranking“ des Magazins „Times Higher Education“ unter den deutschen Unis weltweit den besten Ruf. Die LMU landet in dem Weltranking auf dem 48. Platz. In der hundert Unis umfassenden Rangliste platzieren sich auch die TU München (Ranggruppe 61-70), die Humboldt-Universität zu Berlin (Ranggruppe 71-80) und die Uni Heidelberg (Ranggruppe 81-90). Es führt weltweit Harvard vor dem MIT, Cambridge und Berkeley. Die Rangliste ist eine Sonderauswertung des „World University Rankings“ des Magazins. Befragt wurden 13000 Wissenschaftler aus 131 Ländern. Die für die Unis vergebenen Punktwerte weichen ab Platz 28 (Carnegie Mellon) nur noch marginal voneinander ab. tiw

Schavan fördert Juniorprofessuren zum Thema Missbrauch

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat am Donnerstag ein Zehn-Millionen-Euro-Programm zur Förderung der Forschung zum Thema sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche angekündigt. Dazu gebe es zu wenig wissenschaftlich gesichertes Wissen, erklärte Schavan, sie wolle zum Aufbau einer Forschungslandschaft beitragen. Gefördert werden Juniorprofessuren und Forschungsprojekte (Infos unter: www.rundertisch-kindesmissbrauch.de). Tsp

Rekord bei Erasmusstudenten

Über 24 000 Studierende aus Deutschland haben 2010 mit dem Erasmus-Programm der EU einen Teil ihres Studiums im europäischen Ausland absolviert. Dazu kommen rund 5 000 Studierende, die ein Auslandspraktikum gemacht haben. Damit habe das Programm in Deutschland im Studienjahr 2009/2010 einen neuen Rekord erzielt, teilte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) am Donnerstag in Bonn mit. Die beliebtesten Länder waren Spanien, Frankreich und Großbritannien. KNA

Mit der Evolution verschwand

der Penisknochen

Makaken und Mäuse besitzen ihn, Menschen hingegen nicht: den Penisknochen. Warum das so ist, haben jetzt Wissenschaftler der Universität Stanford herausgefunden. Im Laufe der Evolution habe der Mensch eine bestimmte DNS-Steuersequenz verloren, was zur „Entknöcherung“ des Geschlechtsteils geführt habe, schreiben sie im Fachjournal „Nature“. Sie hatten 510 Genabschnitte untersucht, die beim Menschen nicht mehr vorkommen, aber im Erbgut von Schimpansen und anderen Tieren erhalten sind. Der Verlust dieser Abschnitte hat den Forschern zufolge auch zum Schwund von Tasthaaren geführt.dpa

Kaffee senkt Risiko für Schlaganfall

Frauen, die mehr als eine Tasse Kaffee am Tag trinken, senken damit möglicherweise ihr Schlaganfallrisiko um 22 bis 25 Prozent. Wer wenig oder gar keinen Kaffee konsumiert, muss dagegen mit einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall rechnen, ergab eine im Fachblatt „Stroke“ veröffentlichte schwedische Studie, an der knapp 35 000 Frauen im Alter von 49 bis 83 Jahren teilnahmen. „Manche Frauen haben Kaffee gemieden, weil sie dachten, er sei ungesund“, kommentierte die Leiterin der Studie. Inzwischen häuften sich die Hinweise, dass ein moderater Kaffeekonsum die Gefahr von Diabetes, Leberkrebs und Schlaganfall verringern kann. wez

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