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Deutsche Unis bieten weltweit

beste Bedingungen für Ausländer

Deutschland belegt bei der Internationalisierung der Hochschulen laut einer Studie des British Council den Spitzenplatz vor Australien, Großbritannien und China. Die USA kommen hinter Malaysia erst an sechster Stelle, teilt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit. Das Ranking vergleicht die Hochschulsysteme von elf Ländern im Hinblick auf den Zugang, die Qualität und Reputation der Abschlüsse, die Unterstützung für ausländische Studierende und die Ermutigung der eigenen Akademiker, im Ausland zu studieren und zu forschen. Deutschland punktet durch seine Strategie zur Internationalisierung, „die Mobilität in beide Richtungen offensiv und auch finanziell fördert“. Ein weiterer Grund für die steigende Attraktivität seien immer mehr Studiengänge in englischer Sprache. Zudem seien die Studiengebühren sehr niedrig. Positiv sei auch, dass ausländische Studierende hierzulande jobben dürfen. KNA

Seltener Sitzenbleiben in Thüringen

Schüler in Thüringen können künftig nur noch alle zwei Jahre sitzen bleiben. In den Klassen 3, 5 und 7 werde es keine Versetzungsentscheidungen mehr geben, sagte Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) jetzt zum Entwurf der neuen Schulordnung. Ermöglicht werde dies durch sogenannte Doppelklassen-Stufen mit gemeinsamen Lehrplänen und individuellen Förderkonzepten bei Lernschwierigkeiten und Gefährdungen. „Wir müssen es schaffen, dass keiner die Schule ohne Abschluss verlassen muss“, sagte Matschie. Sieben Prozent der Schüler gehen derzeit pro Jahr ohne Abschluss von der Schule. Das Bildungsministerium setzt vom kommenden Schuljahr an auf die individuelle Förderung der Schüler. dpa

Mini-Hirnscanner für Ratten

Wissenschaftler haben ein tragbares Gerät zum Scannen von Rattenhirnen entwickelt. Mit dem 250 Gramm schweren ringförmigen Gerät, das durch radioaktive Substanzen die Aktivität im Gehirn überprüft, können das Verhalten und das Hirn der Tiere gleichzeitig untersucht werden. Bislang mussten Ratten in der Regel ruhig gestellt werden, um sie in einem Hirnscanner untersuchen zu können. Die Wissenschaftler vom Brookhaven National Laboratory in Upton und der Stony Brook Universität (US-Bundesstaat New York) stellen den «RatCAP« im Fachjournal „Nature Methods“ vor. Die Ratten tragen den Ring zwischen Augen und Ohren um den Kopf herum. Die Datenübertragung läuft über Kabel, so dass die Tiere sich nur über einen Versuchsraum von 40 mal 40 Zentimeter bewegen können. dpa

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