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Berliner FDP-Fraktion will Kooperationsverbot abschaffen



Die FDP im Berliner Abgeordnetenhaus will eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung des Kooperationsverbots von Bund und Ländern in der Bildung anstrengen. Die FDP-Abgeordnete Mieke Senftleben fordert den Senat zu einer entsprechenden Initiative auf. Der Bund soll mit der Abschaffung des Kooperationsverbots in die Lage versetzt werden, den Schulen für zusätzliche Angebote außerhalb der Regelfinanzierung Mittel zuweisen zu können, wenn die Länder zustimmen. Senftleben erklärt in ihrem Antrag, das Kooperationsverbot in der Bildung habe sein Ziel, die Entscheidungsstrukturen zwischen Bund und Ländern zu „entflechten“, verfehlt. Tatsächlich suche die Politik ständig nach Wegen, das mit der Verfassungsänderung im Jahr 2006 geschaffene Verbot zu umgehen, wie sich am Beispiel der Rettung der Uni Lübeck oder beim Bildungspaket gezeigt habe. Das sei intransparent und ineffizient. akü

HU, Charité und MDC tun sich für Systembiologie-Zentrum zusammen

Auf dem Campus am Fuß des Bettenhochhauses der Charité in Mitte entsteht ein neues Zentrum für die Systembiologie. Dafür tun sich die Humboldt-Universität, die Charité und das Max-Delbrück-Centrum (MDC) zusammen, wie die drei Einrichtungen am Mittwoch mitteilten. Das „Berlin Institute for Medical Systems Biology“ wird vom MDC koordiniert und soll ab 2015 zu 90 Prozent vom Bund finanziert werden (mit 20 Millionen Euro pro Jahr). Einen Neubau zahlt das Land Berlin. Dieser soll ab 2013 in der Nähe des ebenfalls neu zu errichtenden Zentrums für Lebenswissenschaften der HU hochgezogen werden. Die Forschung in der Systembiologie wird in Berlin bereits seit 2008 von Bund und Land gemeinsam gefördert. Weitere Verbünde zwischen universitären und außeruniversitären Instituten in den Lebenswissenschaften würden angestrebt, hieß es in der Erklärung. tiw

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