NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutsche Hilfe für japanische Wissenschaftler

Deutsche Wissenschaftler wollen japanischen Kollegen helfen, deren Arbeit von den Folgen der Naturkatastrophe bedroht ist. Wissenschaftsorganisationen bieten über das Nippon Science Support-Netzwerk Gastaufenthalte und Laborplätze an. Schon ein Dutzend Institute der Leibniz-Gemeinschaft, vier Max-Planck-Institute sowie weitere Forschungseinrichtungen hätten Angebote auf die Online-Plattform gestellt, teilte die Leibniz-Gemeinschaft am Dienstag mit. Die Initiative sei ein Signal an die Wissenschaft in Japan, hieß es: „Die deutschen Kolleginnen und Kollegen werden aktiv helfen, um die Forschung am Leben zu erhalten.“ Tsp

Das Support-Netzwerk:

www.nipponsciencesupport.net

Ghostwriter von Doktorarbeiten einigen sich auf Vergleich

Ein Streit zwischen Auftragsschreibern für wissenschaftliche Arbeiten soll jetzt mit einem außergerichtlichen Vergleich enden. Das beschloss am Dienstag das Berliner Landgericht. Geklagt hatte ein Berliner Anbieter, der sich als einen der größten auf dem deutschen Markt bezeichnet. Er wollte einer anderen Firma verbieten lassen, für sich als Marktführer zu werben. Der Kläger verteidigte am Rande der Verhandlung sein Angebot für Diplom- und Magisterarbeiten und Dissertationen: „Das ist sehr wohl ein ehrenwertes Geschäft.“ Die wissenschaftlichen Texte, die seine Autoren erstellten, seien als Orientierung für die Kunden gedacht. Im Februar hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf einem Anbieter untersagt, sich als einen der Marktführer im wissenschaftlichen Ghostwriting zu präsentieren. Er könne schon deshalb nicht zu den Marktführern gehören, weil er verbotene Dienstleistungen anbiete, urteilten die Richter. dpa

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