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Ugandische Behörden:

Ebola-Gefahr unter Kontrolle

Nach dem Tod eines zwölfjährigen Mädchens an Ebola-Fieber haben die ugandischen Gesundheitsbehörden am Freitag vor Panik gewarnt. „Bisher sind keine neuen Krankheitsfälle aufgetreten“, sagte Solomon Fisseha von der Weltgesundheitsorganisation. Die 33 isolierten Kontaktpersonen des Mädchens hätten bisher keine Krankheitssymptome gezeigt. Die Lage sei unter Kontrolle. Einige Patienten, die über Fieber, Ausschläge und Blutungen klagten, werden noch untersucht. Unklar ist weiterhin, wie sich das Mädchen aus dem Dorf Luwero, etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt, infizierte. Nach Angaben ihrer Familie war sie regelmäßig im Wald, um Feuerholz zu sammeln. Angesichts der geringen Entfernung zum Ballungszentrum Kampala herrscht unter der ugandischen Bevölkerung nach zwei vorangegangenen Ebola-Epidemien mit rund 200 Toten große Sorge. dpa

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