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Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik gegründet

Die deutschen Astroteilchenphysiker sollen enger zusammenarbeiten. Dazu bildet die Helmholtz-Gemeinschaft ein Konsortium, in dem Wissenschaftler aus dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy), dem Karlsruher Institut für Technologie mit Forschern aus 15 Universitäten und drei Max-Planck-Instituten kooperieren. Die neue Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik soll in den nächsten fünf Jahren mit zehn Millionen Euro gefördert werden. Das beschloss gestern der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft. Außerdem entschied das Gremium, die Programme „DLR@Uni“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in München, Braunschweig und Stuttgart mit 9,2 Millionen Euro über fünf Jahre zu fördern. Damit soll die Zusammenarbeit der DLR-Institute mit den örtlichen Hochschulen verbessert werden. nes

Dickes Blut, höheres Risiko

für Darmkrebs

Menschen mit erhöhter Neigung zur Blutgerinnung erkranken mit höherer Wahrscheinlichkeit an Dickdarmkrebs. Diesen Zusammenhang bestätigt eine groß angelegte Studie mit rund 3600 Teilnehmern. Im Extremfall geht demnach eine einzelne Mutation, die eine verstärkte Gerinnungsneigung mit sich bringt, mit einer Vervielfachung des Erkrankungsrisikos einher, schreibt ein deutsch-niederländisches Forscherteam im „Journal of Clinical Oncology“. Umgekehrt weisen die Träger einer Mutation, die die Gerinnungsneigung senkt, auch ein etwas niedrigeres Risiko für Dickdarmkrebs auf als der Bevölkerungsdurchschnitt. Allein in Deutschland erkranken jährlich fast 70 000 Menschen am kolorektalen Karzinom. Zwar hatten frühere Studien ergeben, dass das Erkrankungsrisiko mit der Neigung zur Blutgerinnung schwankt. Die Resultate waren jedoch nicht immer stimmig, unter anderem bedingt durch geringe Teilnehmerzahlen. JKM

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