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Krebse tauchen mit fettigem Ballast



Gerätetaucher tragen Bleigewichte, um ihren Auftrieb zu kompensieren und mühelos im Wasser schweben zu können. Einen ähnlichen Trick nutzen winzige Krebse, haben britische Forscher entdeckt. Indem sich die ölartigen Fettspeicher der Tiere mit steigendem Umgebungsdruck verfestigen, können diese mit wenig Energieaufwand in großen Wassertiefen überwintern. Dank dieses Kniffs können die Ruderfußkrebse (Copepoden) im folgenden Frühjahr mit mehr Reserven zur Fortpflanzung übergehen, erklärt David Pond vom British Antarctic Survey in Cambridge. JKM

Schon Galliern schmeckte

vor 2500 Jahren das Bier

Laurent Bouby und seine Kollegen von der Abteilung für Bioarchäologie und Ökologie des nationalen französischen Forschungsinstituts in Montpellier haben bei Ausgrabungen Hinweise gefunden, die die Herstellung von Bier in Südfrankreich bis ins fünfte Jahrhundert v. Chr. zurückdatieren. Bei Ihren Untersuchungen an der Ausgrabungsstätte Roquepertuse fanden sie die Überreste von Gerstenkörnern mit Keimansatz sowie Überbleibsel von Geräten, die auf eine kontrollierte Mälzung des Getreides hinweisen. Diese Entdeckungen lassen vermuten, dass die Franzosen neben der Herstellung von Wein auch eine Vorliebe für die Bierbrauerei hatten. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Human Ecology“. Tsp

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