NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bildungsausgaben 2009 gestiegen

In Deutschland ist nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes noch nie so viel Geld in Bildung, Forschung und Wissenschaft geflossen wie 2009. Rund 224 Milliarden Euro investierten Staat, Wirtschaft und Privatleute in diesen Bereich, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil dieser Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt erreichte mit 9,3 Prozent ebenfalls einen Rekordstand – allerdings ist die Wirtschaftsleistung in dem Krisenjahr gleichzeitig um 3,4 Prozent gesunken. Bis 2015 soll der Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Gemessen an den Berechnungen der OECD für Bildungsausgaben machten die deutschen Investitionen 2009 aber nur 5,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (125,7 Milliarden Euro) aus, wie die Statistiker erläuterten. dpa

Weniger Studienabbrecher

In Deutschland brechen weniger junge Menschen ein Studium ab oder dehnen es in die Länge. Ein wesentlicher Grund sei die Einführung der Bachelorstudiengänge, teilte das Statistische Bundesamt mit. Eine andere Ursache könnten Studiengebühren sein. Von den Studierenden, die im Jahr 2000 mit einem Studium begonnen haben, hatte 2009 fast jeder vierte noch keinen Abschluss (24 Prozent). Von den Anfängern des Jahres 1997 waren 2009 noch 29 Prozent nicht fertig. Die höchste Abschlussquote hat das Fach Medizin (95 Prozent), die niedrigste die Fächer Mathematik/Naturwissenschaften (66 Prozent) sowie Sprach- und Kulturwissenschaften (69 Prozent). dpa

Spekulationen um neue Naturkraft

bislang nicht bestätigt

Spekulationen um eine fünfte fundamentale Naturkraft haben herbe Dämpfer erhalten. Physiker am US-Beschleunigerzentrum Fermilab konnten keine ungewöhnlichen Phänomene in ihren Daten entdecken, wie sie vor zwei Monaten von Forschern desselben Zentrums berichtet worden waren. Auch Wissenschaftler am europäischen Teilchenforschungslabor Cern bei Genf konnten die Beobachtungen bislang nicht bestätigen. „Unsere Experimente haben ihre Daten aus dem Jahr 2010 angesehen und nichts gefunden“, berichtete Cern-Sprecher James Gillies am Donnerstag. „Allerdings sind das auch noch nicht genug Daten, damit wir etwas erwarten würden.“ dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben