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Wenn Sterne sterben



Wenn große Sterne am Ende ihres Lebens kollabieren, produzieren sie nicht nur Strahlung. Das zeigen Beobachtungen jener Supernova, die im Jahr 1987 in der Nachbarschaft der Milchstraße aufgeleuchtet war. Fast ein Vierteljahrhundert später finden sich im Umfeld der Explosion beträchtliche Mengen von Staub. Dieser dürfte es auf bis zu 70 Prozent der Sonnenmasse bringen, schätzen Mikako Matsuura vom University College London und Kollegen im Magazin „Science“. Zwar könne man nicht sagen, ob er schon während der Explosion entstanden oder erst nachträglich aus dem bei der Explosion fortgeschleuderten Material ausgeklumpt sei. Doch selbst eine Zeit von einigen Dutzend Jahren entspreche gemessen an der Lebensdauer eines Sterns nur einem Wimpernschlag. JKM

Union streitet über Hauptschulpläne

Die CDU-Pläne zur Zusammenlegung von Real- und Hauptschulen stoßen vor allem im Süden Deutschlands weiter auf massiven Widerstand. Der hessische CDU-Fraktionschef Christean Wagner hält das von Bundesbildungsministerin Annette Schavan entwickelte Konzept für eine „Fehlentwicklung“. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stuttgarter Landtag, Peter Hauk, sprach von einer „nutzlosen Strukturdebatte“. Auch Bayerns CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer will unbeirrt am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Die CDU will ihr Konzept auf dem Bundesparteitag im November in Leipzig verabschieden. dpa

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