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Maschinenbauer ist neuer TU-Vize

Der Maschinenbauer Paul Uwe Thamsen ist neuer Erster Vizepräsident der Technischen Universität Berlin. Er wurde am Mittwoch vom Erweiterten Akademischen Senat der Uni mit 40 Ja-Stimmen bei 14 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen gewählt. Thamsen ist für die Ressorts Forschung und Berufung zuständig. Eine Neuwahl war nötig, weil Vorgängerin Ulrike Woggon aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. tiw

Außeruniversitäre Institute wollen bei der Lehre helfen

Die außeruniversitären Institute sollen ihr Engagement in der Lehre verstärken, um in Zeiten des Studierendenansturms die Hochschulen zu entlasten. Mit dieser Bitte sei Bildungsministerin Schavan an die Wissenschaftsorganisationen herangetreten, erklärte jetzt Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Die Organisationen würden prüfen, wie sie ihr Lehrangebot erweitern könnten. Sie würden sich zu einem „verstärkten Engagement in der Lehre für die Zeit der doppelten Abiturjahrgänge“ bekennen. Allerdings müssten „die Bemühungen der Länder intensiviert werden“, die Hochschulen hinreichend zu finanzieren.tiw

Mehr Beschäftigte an Hochschulen

An Deutschlands Hochschulen ist die Zahl der Beschäftigten gestiegen. An Hochschulen und Unikliniken waren Ende 2010 insgesamt 602 300 Menschen tätig, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das waren 29 000 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten im wissenschaftlichen Bereich stieg um acht Prozent auf 324 000. An den Hochschulen lehrten und forschten rund 41 500 Professoren (plus drei Prozent). AFP

Europas Schüler sollen besser lesen

Einer EU-Studie zufolge müssen die meisten Länder mehr tun, damit Schüler besser lesen lernen. „Einer von fünf Schülern in Europa kann mit 15 Jahren nicht richtig lesen“, sagte EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou in Brüssel. In nur acht Ländern gebe es spezielle Fachkräfte für Leseförderung an den Schulen: in Großbritannien, Irland, Malta und den fünf nordischen Staaten. In Deutschland hänge es dagegen von der Eigeninitiative der Lehrer ab, ob und wie lernbedürftige Schüler neben dem regulären Deutschunterricht gefördert würden. dpa

Berliner Uni und FH arbeiten

bei Promotionen zusammen

Die TU Berlin arbeitet künftig mit einer Berliner Fachhochschule, der Beuth-Hochschule, bei Promotionen zusammen. Master-Absolventen der FH sollen dafür in Promotionsprogramme der TU aufgenommen und von beiden Hochschulen betreut werden. Das Promotionsrecht verbleibt an der TU. Kooperationen von Unis und FHs bei Doktorarbeiten sind gewollt. Allerdings würden die FHs gerne selber das Promotionsrecht erhalten, wogegen sich die Unis wehren. tiw

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