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Ägyptischer Antiken-Chef entlassen

Der Minister für die ägyptischen Altertümer, Zahi Hawass, ist nach Agenturmeldungen von der Übergangsregierung in Kairo entlassen worden. Damit hat Ministerpräsident Essam Scharaf dem Druck oppositioneller Gruppen aus Politik und Wissenschaft nachgegeben, die Hawass Korruption und zu große Nähe zum gestürzten Mubarak-Regime vorwerfen. Hawass soll gegenüber Mitarbeitern autokratisch agiert haben, ausländische Archäologen und Institutionen kritisierten Fälle von Machtmissbrauch. Als Nachfolger wurde der Professor für Restaurierung, Abdel-Fattah el-Banna, berufen, der häufig unter den Protestlern auf dem Tahrir-Platz gesehen wurde. zet

„Sei ein Wähler“ motiviert mehr als „gehe wählen“

Die Aufforderung „Sei ein Wähler“ wirkt auf Menschen stärker als „gehe wählen“. Das berichten Psychologen im Fachblatt „PNAS“. Christopher Bryan und Gregory Walton von der Universität Stanford hatten vor den Präsidentschaftswahlen 2008 potenzielle Wähler in Kalifornien nach ihrem Wahlverhalten gefragt. Dabei wurden sie entweder als „Wähler“ angesprochen oder nur mittels des Verbs „wählen“ befragt, ob sie sich registrieren lassen oder zur Wahl gehen würden. In mehreren Befragungen stellte sich statistisch gesichert heraus, dass Menschen, die mit einem positiv belegten Substantiv angesprochen wurden, eher zur Wahl gehen wollten. dpa

Hirnerschütterungen können Alzheimer-Risiko steigern

Wiederholte Gehirnerschütterungen steigern möglicherweise das Risiko für Demenzerkrankungen. Darauf weisen zwei Studien von US-Wissenschaftlern hin, die am Montag bei einer internationalen Alzheimer-Konferenz in Paris vorgestellt wurden. Für die erste Studie werteten Forscher der Universität von San Francisco in Kalifornien sieben Jahre lang die Krankheitsakten von 281 540 Veteranen ab 55 Jahren aus. Im Laufe der Untersuchung erkrankten von den Veteranen, die Gehirnerschütterungen erlitten hatten, mehr als 15 Prozent an Altersdemenz, aber nur sieben Prozent der Veteranen ohne Gehirnerschütterung. Für die zweite Studie befragten Forscher 513 ehemalige Profispieler der American-Football-Liga und nahmen Gedächtnistests vor. Die Befragten, die im Durchschnitt 61 Jahre alt waren, füllten auch ein Formular zur Früherkennung von Alzheimer aus. Bei rund 35 Prozent von ihnen ließen die Ergebnisse auf ein erhöhtes Demenzrisiko schließen. Dies liegt deutlich über der Quote von rund 13 Prozent der US-Bürger, die laut aktuellem Alzheimer-Bericht an der Krankheit leiden. AFP

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