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Wissenschaftler verurteilen Zerstörung von Versuchsfeldern

Gegen die Zerstörung von Anbauflächen der grünen Gentechnik protestieren Wissenschaftler mit einem am Montag veröffentlichten Aufruf. In den vergangenen Wochen hatten Aktivisten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Pflanzungen zerstört und in einem Fall auch Wachpersonal attackiert. Dieses Vorgehen sei nicht wissenschaftlich, sondern „rein ideologisch“ motiviert, schreiben die Forscher, darunter Nobelpreisträgerin Christine Nüsslein-Volhard vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, und Gerhard Wenzel von der TU München. Sie fordern „auch gentechnikkritische Vertreter aus Politik und Gesellschaft“ auf, sich von solchen kriminellen Taten zu distanzieren. Initiiert wurde der Aufruf vom Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik. Tsp

Menschen in reichen Ländern sind häufiger von Depressionen betroffen

121 Millionen Menschen sind weltweit von Depressionen betroffen, berichtet ein internationales Forscherteam um Evelyn Bromet von der Universität New York im Fachjournal „BMC Medicine“. Danach tragen 15 Prozent der Menschen in Ländern mit hohem Einkommen das Risiko, im Lauf des Lebens an einem depressiven Zustand zu leiden. In Ländern mit geringerem Einkommen liegt diese Zahl mit 11 Prozent niedriger. 5,5 Prozent der Befragten in den reichen Ländern gaben an, im Jahr vor ihrem Interview eine Depression gehabt zu haben. Ähnlich verhielt es sich bei depressiven Episoden (MDE, major depressive episode). Davon ist die Rede, wenn fünf von neun Kriterien erfüllt sind, zu denen unter anderem der Verlust des Selbstbewusstseins, Schlaf- und Appetitlosigkeit und ein Gefühl der Traurigkeit gehören. Der Anteil von MDE war in den reichen Länder erhöht: 28 Prozent zu 20 Prozent in den Ländern mit dem geringeren Einkommen. Besonders hoch – mehr als 30 Prozent – war der Wert in Frankreich, den Niederlanden und den USA. dpa

Französische Forscher entdecken bislang längste Dinosaurierf-Fährte

Im französischen Jura haben Paläontologen die bisher längste Dinosaurier-Fährte der Welt entdeckt. Die Spur des riesigen vierbeinigen Pflanzenfressers lasse sich über mindestens 150 Meter verfolgen, sagte Jean-Michel Mazin vom staatlichen französischen Forschungsinstitut CNRS. Bislang hielt den Weltrekord eine 147,50 Meter lange Spurenfolge eines Dinosauriers in Portugal. Durch die Entdeckung der Fährte bei Plagne im Osten Frankreichs könnten die Forscher nun „dem Riesen über 150, 160 und vielleicht 180 Meter folgen und besser verstehen, wie er gelaufen ist“, sagte Mazin. AFP

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