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Studienplätze: Kritik an Verschiebung des Vergabeverfahrens

Bundestagsabgeordnete von Grünen und SPD haben erneut den verschobenen Start eines koordinierten Verfahrens zur Studienplatzvergabe kritisiert. „Die Verschiebung des neuen Serviceverfahrens ist ein Desaster“, sagte der hochschulpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Kai Gehring, am Montag in Dortmund. Der ZVS-Nachfolger, die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH), sollte das Verfahren ursprünglich bereits für das kommende Wintersemester nutzen und so verhindern, dass Abiturienten durch Mehrfachbewerbungen zulassungsbeschränkte Studienplätze blockieren. Der Start wurde allerdings wegen technischer Probleme um ein Jahr verschoben. Die Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, die Dortmunder SPD-Abgeordnete Ulla Burchardt (SPD), kritisierte die Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene. „Sie haben sich zu wenig mit Fragen der Organisation und des Managements beschäftigt“, sagte sie. dpa

Bachelor-Studierende sind schneller als die Regelstudienzeit

Studenten brauchen im Schnitt 5,9 Semester für einen Bachelorabschluss. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Fachstudiendauer im Jahr 2009 hervor. Der Wert liegt knapp unter der üblichen Regelstudienzeit von Bachelorprogrammen, die sechs bis acht Semester beträgt. Die Gesamtstudiendauer für den ersten Abschluss im neuen Bologna-System beläuft sich auf 6,4 Semester. Hierbei wird auch die Zeit mitgerechnet, die zum Beispiel durch einen Fachwechsel verloren geht. Die mittlere Gesamtstudiendauer für einen Bachelor- und Masterabschluss betrug laut Statistik 10,5 Semester. Für ein Diplom oder einen ähnlichen herkömmlichen Uni-Abschluss belief sie sich auf 12 Semester, an der Fachhochschule waren es neun. dpa

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