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Industrie und Hochschulen fordern mehr Geld für Unis

Angesichts des erwarteten Ansturms auf Studienplätze haben Hochschulen und Arbeitgeber eine kurzfristige Aufstockung staatlicher Gelder gefordert. Wegen der doppelten Abitur-Jahrgänge in mehreren Bundesländern und der Aussetzung der Wehrpflicht bestehe für das kommende Studienjahr ein zusätzlicher Finanzbedarf von 300 Millionen Euro, teilten der Arbeitgeberverband BDA, der Industrieverband BDI und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Bund und Länder müssten das Finanzvolumen für den Hochschulpakt erhöhen, um ausreichend Studienplätze bereitzustellen und angemessene Studienbedingungen zu sichern. Schätzungen der HRK gehen für 2011 von 500 000 Studienanfängern aus. Die bisherige Planung im Rahmen des Hochschulpakts, bei dem sich Bund und Länder auf einen Ausbau der Hochschulen geeinigt hatten, erwartet laut HRK aber nur rund 450 000 Studienanfänger. Demnach fehle „die Finanzierung von 50 000 Studieninteressierten“, erklärte HRK-Vizepräsident Karl-Dieter Grüske. AFP

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