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RWTH Aachen macht Eignungstest zur Pflicht

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen führt als erste deutsche Uni einen obligatorischen Online-Eignungstest für Studienanfänger ein. Damit will sie nach eigenen Angaben die hohe Zahl der Studienabbrecher verringern. An der dreistufigen Eignungsbewertung könnten Interessenten sehen, ob sie fachliche Voraussetzungen erfüllen. Vom Wintersemester an muss jeder Studienanfänger bei der Einschreibung eine Teilnahmebescheinigung vorweisen. Die Uni reagiert damit auf hohe Abbrecherquoten unter den knapp 33 000 Studenten. Bei den Geisteswissenschaften brechen den Angaben zufolge 70 Prozent ihr Studium vor dem Abschluss ab, in den Naturwissenschaften 60 Prozent. Auch in den Ingenieurwissenschaften kommt nur jeder zweite Student ans Ziel. dpaRWTH AACHEN]

Hinweise auf fließendes Salzwasser auf dem Mars entdeckt

Amerikanische Wissenschaftler haben auf dem Mars erstmals Hinweise auf fließendes Wasser entdeckt. Aufnahmen der Marssonde, die den Planeten seit 2006 umkreist, zeigten in den vergangenen drei Jahren während des Frühjahrs und Sommers an sieben verschiedenen Orten längliche dunkle Flecken, schreibt das Team um RWTH AACHEN]Alfred McEwen in „Science“/RWTH AACHEN]. Die dunklen Spuren, die sich an mehreren Hängen ausbreiteten, würden wieder verschwinden, sobald die Temperaturen sinken. Für die Wissenschaftler sind Ströme von Salzwasser die plausibelste Erklärung für diese jahreszeitlich unterschiedlichen Verformungen, wenngleich sie keinen eindeutigen Beweis dafür liefern. Salz setzt den Gefrierpunkt von Wasser herab, reines Wasser dagegen wäre bei den vorhandenen Temperaturen nicht flüssig. Die von ihnen entdeckten Rinnen könnten nach Meinung der Forscher die ersten bekannten wasserführenden Strukturen auf dem Mars sein. Allerdings wurden bei spektrometrischen Untersuchungen einiger solcher Strukturen keine Spuren von Wasser gefunden. dpa/AFP

Neue Ausgrabungen am Römerschlachtfeld

Auf dem historischen Römerschlachtfeld bei Bad Gandersheim in Niedersachsen beginnt heute eine neue Ausgrabungsaktion. Das 2008 entdeckte Schlachtfeld gilt unter Archäologen als Sensationsfund. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich germanische Krieger dort 235 nach Christus mit römischen Legionären ein großes Gefecht geliefert. Auf dem Schlachtfeld wurden bisher rund 2000 Metallgegenstände gefunden, vor allem Waffen des römischen Heeres. Nach Angaben des Leiters der Grabungsaktion, Prof. Michael Meyer von der Freien Universität Berlin, soll nun geklärt werden, ob die Germanen eine Wegsperre anlegten, um den Römern den Rückmarsch zu versperren. dpa

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